Ziel der Tätigkeit ist es, Kinder frühzeitig in ihrer Entwicklung zu begleiten, Unterstützungsbedarfe rechtzeitig zu erkennen und passgenaue Fördermöglichkeiten einzuleiten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Planung, Weiterentwicklung und Koordination präventiver Angebote im Rahmen der kommunalen Gesundheitsförderung. Diese tragen dazu bei, die individuellen Bildungschancen von Kindern zu verbessern.
Besonders eng ist die Sozialmedizinische Assistenz in die Arbeit in Kindertageseinrichtungen eingebunden. Dort werden Entwicklungsverläufe im Vorschulalter begleitet und mögliche Unterstützungsbedarfe frühzeitig erkannt. In enger Zusammenarbeit mit den Sorgeberechtigten werden bei Bedarf passende Förder- und Unterstützungsangebote vermittelt, um Kinder zu stärken und bestmöglich auf ihren weiteren Bildungsweg vorzubereiten.
Die Erfahrungen aus den Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass Kinder mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule starten. Frühzeitige Unterstützung und Prävention leisten daher einen wichtigen Beitrag, um allen Kindern gute Startbedingungen zu ermöglichen.
„Mit der neuen Stelle stärken wir die frühe Prävention und verbessern die Möglichkeit, Kinder gezielt und rechtzeitig auf einen erfolgreichen Schulstart vorzubereiten“, erklärt Dr. Carina Völke vom Gesundheitsamt des Landkreises Helmstedt.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen, Schulen und weiteren Netzwerkpartnern wird die kommunale Gesundheitsförderung weiter gestärkt. Ziel ist es, Entwicklungsbedarfe frühzeitig zu erkennen, Unterstützung gezielt einzuleiten und den Übergang in die Schule nachhaltig zu verbessern.
Text: Landkreis Helmstedt