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Erster regionaler SolarDachAtlas wird freigeschaltet – Energiepreis für Kommunen ausgelobt

Samtgemeinde Grasleben, den 31. 10. 2013

 

Im Beisein von Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel wird am 13. November das erste regionale Solarpotenzialkataster in Niedersachsen in Betrieb genommen. Der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) hat dieses Projekt, an dem sich 53 Kommunen und Landkreise beteiligt haben, zusammen mit einigen Kommunen aus dem Verbandsgebiet initiiert und federführend vorangetrieben.

Nun wird dieser „SolarDachAtlas Großraum Braunschweig" für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Es handelt sich dabei um eine interaktive Kartenanwendung im Internet. Der Atlas gibt Auskunft über das Solarpotenzial einer jeden Dachfläche im Großraum und über den Einsatz von Solaranlagen.

Fortan kann jede Kommune, jeder Landkreis aber auch jeder Bürger auf diesen Karten sehen, ob sein Hausdach für Solarenergie geeignet ist. Anhand eines Wirtschaftlichkeitsrechners kann jeder Hausbesitzer virtuell Module auf seinem Dach platzieren und ausrechnen lassen, welche Erträge zu erwarten sind. Außerdem enthält der Atlas eine Handwerker-Datei, so dass Interessierte mit wenigen weiteren Klicks gleich beim Handwerker in ihrer Nähe eine Anfrage starten können.

Mit Ausnahme der Städte Braunschweig und Wolfsburg, die bereits über ein eigenes Kataster verfügen, haben sich alle Kommunen beteiligt, so dass nun auch die Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Gebiet in den Genuss einer solchen Dienstleistung kommen, freut sich erster Verbandsrat Jens Palandt.

Das Projekt sei ein Beleg dafür, welche Kostenersparnisse bei einer regionalen Zusammenarbeit möglich seien, erläutert Verbandsdirektor Hennig Brandes. Denn die Kosten des Katasters konnten so um 50% gesenkt werden. Großzügiges Sponsoring des Unternehmens Avacon und der Allianz für die Region habe zudem dazu geführt, dass den Städten und Gemeinden diese Dienstleistung kostenlos zur Verfügung gestellt werden könne. Darüber hinaus sei sogar noch Geld aus dem Sponsoring übrig geblieben, ergänzt Palandt nicht ohne Stolz, so dass bei der Veranstaltung am 13. November noch ein Energiepreis ausgelobt werde. Unter den anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern werden 5.000 € verlost, die diese für Projekte oder Konzepte zur Gestaltung der Energiewende vor Ort zweckgebunden einsetzen können.

„Das Kataster kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Vor dem Hintergrund der Energiewende brauchen wir dieses Solarkataster, um den Ausbau der sinnvollen Solarenergienutzung auch im Großraum Braunschweig zu forcieren", sagt Palandt. Hier sei auch das Stichwort Eigenversorgung mit Solarstrom zu nennen. Das Kataster trägt in erheblichem Maße dazu bei, Bürgerinnen und Bürger weiter für die Energiewende zu sensibilisieren und selber zur künftig immer wichtiger werdenden dezentralen Energieversorgung beizutragen.

Zu der öffentlichen Inbetriebnahme am 13. November, 15 Uhr, im Business-Foyer der Volkswagen Halle, lädt der Verbandsdirektor auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus der Region ein.

 

Bild zur Meldung: Logo Zweckverband Braunschweig

 
 
 

Baugrundstücke in der Samtgemeinde Grasleben_09-2020

 
 

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