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Stötzel rät Grasleben, wieder „wilde Zeiten“ zu produzieren

Samtgemeinde Grasleben, den 29. 01. 2015

Als Bürgermeisterin Veronika Koch ihn anrief und als Gastredner zum Neujahrsempfang der Gemeinde Grasleben einlud, musste Gerd Stötzel nicht lange überlegen. Zwar war er lediglich 5 Jahre als Verwaltungschef in Grasleben tätig und sein Weggang liegt auch schon 23 Jahre zurück, dennoch gehörte sein Wirken als Samtgemeindedirektor zu seiner intensivsten und lehrreichsten Zeit in seinem Berufsleben.

 

Und über diese Zeit berichtete Stötzel, der zuletzt als Landrat im Landkreis Diepholz tätig war, beim diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde Grasleben. Anhand seines privaten Archivs hat Stötzel die wesentlichen Meilensteine Revue passieren lassen. Hierzu gehört sicherlich der gemeinsame Besuch mit dem damaligen Samtgemeindebürgermeister Johannes Nitschke noch vor der Grenzöffnung Anfang November 1989 in Weferlingen, bei dem sie die Wetterfahne bzw. die goldene Kugel nach Weferlingen schmuggelten, die noch heute die Kirche St. Lamberti in Weferlingen ziert. Stötzel hatte dabei die Lacher auf seiner Seite, denn erlaubt war dieser Schmuggel von der damaligen DDR-Führung nicht. „Herr Nitschke sollte dabei die Grenzer in ein Gespräch verwickeln, während ich das Auto schnell an die Seite fuhr, in der sich die heiße Ware befand“, so der heutige Pensionär. Amüsiert zeigte sich das Publikum auch  der Erinnerungen um die Öffnung der Grenze. Laut Stötzel war zu dieser „wilden Zeit“ alles möglich.“ Vielleicht ist es heute manchmal hilfreich, wieder mal solch wilde Zeiten zu produzieren“.

 

Zunächst aber konnte Graslebens Gemeindedirektor und Samtgemeindebürgermeister Gero Janze unzählige Gäste des gut besuchten Neujahrsempfangs begrüßen. In seiner Ansprache nahm er Rückblick auf das vergangene Jahr, richtete aber den Fokus insbesondere auf das aktuelle Tagesgeschäft. Vor allem die Verkehrsproblematik bereite ihm große Sorge und er bat anwesende Vertreter aus Politik und Verwaltung um Unterstützung für verkehrsberuhigende Maßnahmen im Ort sowie den Bau einer Entlastungsstraße. Lob fand er für die aktuelle Ratsarbeit. „Die wesentlichen Entscheidungen treffen wir im Einvernehmen - ohne großen Streit - und auch die Ehrung für Bürgerinnen und Bürger aus den Gemeinden Rennau, Querenhorst und Mariental beweise, dass man auf einem guten Weg sei, Vertrauen bei den Menschen zurückzugewinnen“, so Janze

 

Bürgermeisterin Veronika Koch beklagte in ihrem Grußwort das unfaire Umlagesystem, dem die Gemeinde Grasleben unterliege. Dies führe in 2015 dazu, dass die Transferleistungen die ordentlichen Erträge komplett übersteigen, was den Handlungsspielraum der Gemeinde enorm einschränke.

 

Im zweiten Teil der Veranstaltung ehrten Koch und Janze dann Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderem Maße verdient gemacht haben. Über eine Auszeichnung dürfen sich Günther Wecke (Grasleben), Dieter Trapp (Mariental), Gaby und Helmut Vogt (Querenhorst) sowie Ewald Welzel (Ahmstorf) aufgrund ihrer Dokumentationen der jeweiligen Dorfgeschichte der einzelnen Mitgliedsgemeinden freuen. Für außergewöhnlichen Einsatz in der Gemeinde Grasleben wurden Annemarie Bradt und Wolfgang Schellhase geehrt.

 

Begeisterten Applaus gab es für alle Redner, aber insbesondere auch für die Klavierschülerinnen der Kreismusikschule Helmstedt, Martha Hunold und Caroline Wagner.

 

Weitere Bilder gibt es hier:

 

http://www.samtgemeinde-grasleben.de/fotos/2/78234/samtgemeinde-grasleben/schnappsch%C3%BCsse/neujahrsempfang-der-gemeinde-grasleben-2015/

 

Bild zur Meldung: Veronika Koch und Gero Janze ehrten Bürger aus der allen Gemeinden der Samtgemeinde Grasleben. Von links: Bürgermeisterin Veronika Koch, Ewald Welzel, Helmut Voigt, Dieter Trapp, Gabriele Voigt, Uwe Hasenfuß, Annemarie Bradt, Gemeindedirektor Gero Janze u

 
 
 

Baugrundstücke in der Samtgemeinde Grasleben_09-2020

 
 

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