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Verkehrsbefragung zur Umgehungsstraße in Grasleben: Ergebnis entscheidend für einen mögliche Neuanlauf zum Bau der Umgehungsstraße

Samtgemeinde Grasleben, den 30. 04. 2015

Quelle Text: Erik Beyen, Helmstedter Nachrichten (Artikel vom 30.06.2015)

 

Eine Entlastung der Magdeburger Straße ist absolut unverzichtbar. Das sagte Wolfgang Schmidt von der Polizei in Helmstedt und meinte damit eine mögliche Umgehungsstraße. Am Dienstag hatte er mit 19 Kollegen zwischen 6 und 10 Uhr sowie von 15 bis 19 Uhr an den fünf Einfallstraßen nach Grasleben Stellung bezogen. Neben ihnen standen Schüler des Julianum in Helmstedt mit Listen in der Hand. Es war der Tag der großen Verkehrsbefragung und -zählung. Fast alle Verkehrsteilnehmer machten lächelnd mit.

 

Es ist 16 Uhr an der Magdeburger Straße in Grasleben, der Landstraße 651. Am Ortseingang von Weferlingen kommend haben die Kommissarin Selina Petters und ihr Kollege Rainer Kuhnt Baken auf den Mittelstreifen der Straße gestellt. Auf dem Gehweg warten Schüler des Gymnasiums Julianum. Jan Voth (17) und Robert Schwarz (15) gehören dazu. Robert führt eine Strichliste. Seine zweite an diesem Tag. Die erste sei ziemlich voll gewesen, meint er. Das deutet auf viel Verkehr hin. Und so ist das auch, denn Robert zählt die Fahrzeuge, die den Kontrollpunkt in beide Richtungen passieren. Vier Stunden am Morgen, vier am späten Nachmittag bis in den Abend hinein. "In der letzten Stunde war hier wirklich richtig viel los. Der Verkehr staute sich bis auf den Berg hinauf", bestätigt Rainer Kuhnt. Jetzt aber entspannt sich die Situation vorübergehend.

 

Auf der Straße spricht die Kommissarin Petters jeden einzelnen Verkehrsteilnehmer freundlich an. "Die meisten nehmen sich die Zeit", erzählt sie lächelnd. Zwingen können sie niemanden. Die, die sich befragen lassen, landen zum Beispiel bei Jan. So wie der LKW-Fahrer Hans-Joachim Krahn. Er steigt sogar aus und beantwortet Jans Fragen gewissenhaft. Der will von ihm wissen, woher er kommt und wohin die Fahrt geht, welchen Zweck die Fahrt hat und wie oft er diese Strecke in der Woche nutzt. Keine 30 Sekunden dauert die Prozedur, aber Krahn nimmt sich noch kurz Zeit und erzählt: "Ich fahre hier seit 25 Jahren durch. Eine Umleitung ist schon lange überfällig. Wissen Sie, mich wundert, dass hier noch nie ein schlimmer Unfall passiert ist." Das sieht Anwohnerin Alexandra Redlich auch so. Seit 1998 lebt sie in Grasleben. "Hier muss eine Umgehungsstraße her, aber bitte eine vernünftige Lösung", sagt sie.

 

Ortswechsel: So locker, wie der LKW-Fahrer Krahn nimmt es an diesem Tage nicht jeder Autofahrer. Oben am Ortseingang von Mariental Horst kommend weist Polizist Ulf Barnstorf einen Polo-Fahrer aus Weferlingen, der keine Lust auf die Befragung hat, zurecht. Es gehe um eine übergeordnete Sache, von der letztlich auch er profitieren könne, erklärt Barnstorf ernst. Der Autofahrer lässt sich überzeugen. Er fährt täglich über Grasleben zur Arbeit nach Helmstedt.

 

Das Ergebnis der Verkehrsbefragung und -zählung ist für die Klassifizierung einer möglichen Umgehungsstraße wichtig. Von dieser Einordnung wird es abhängen, ob überhaupt eine Umgehungsstraße gebaut werden kann, denn nur mit einer Baulastträgerschaft des Kreises gäbe es realistische Chancen für mehr Lebensqualität entlang der Magdeburger Straße.

 

Bild zur Meldung: Verkehrsbefragung Ortseingang Vorsfelder Straße

 
 
 

Baugrundstücke in der Samtgemeinde Grasleben_09-2020

 
 

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