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Flüchtlingsunterkunft in Mariental wurde geschlossen

Samtgemeinde Grasleben, den 06.01.2020

Was sich schon länger andeutete, konnte nun vollzogen werden. Die Samtgemeinde Grasleben hat die alte Schule auf dem Dahlienplatz in Mariental als Flüchtlingsunterkunft aufgegeben. Das Gebäude wurde in den 90er Jahren zur Unterbringung von Aussiedlern genutzt. Seit 2016 hatte die Samtgemeinde Grasleben das Gebäude dann wiederrum zur Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen genutzt.

 

Aufgrund der deutlich zurückgegangenen Zuweisungsquote des Landkreises (aktuell 34 für die Samtgemeinde Grasleben) war es nun möglich, dass die letzten Bewohner nach Helmstedt umziehen. „Wir konnten im Dezember mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes den Umzug von neun Bewohner in die Gemeinschaftsunterkunft Friedrichstraße vollziehen“, so Samtgemeindebürgermeister Gero Janze. Möglich macht dies eine seit vielen Jahren bestehende Vereinbarung mit der Stadt Helmstedt, die die gegenseitige Unterbringung von Asylbewerbern regelt. Für die Samtgemeinde Grasleben und die Stadt Helmstedt entsteht eine Win-Win-Situation. Durch die Umsiedlung kann die DRK-Gemeinschaftsunterkunft in der Helmstedter Friedrichstraße ausgelastet und dadurch kostendeckender betrieben werden. Hierdurch entstehen nicht unerhebliche Einsparungen für die Stadt Helmstedt und die Samtgemeinde Grasleben.

 

Ursprünglich war die Unterkunft in Mariental für die Dauer von fünf Jahren und einer Unterbringung von maximal 59 Personen ausgelegt. Die höchste Belegung gab es im Juni 2017 als 29 Personen in Mariental beherbergt waren. Die Samtgemeinde Grasleben und die Gemeinde Mariental stehen nun im Austausch mit den Eigentümern des Gebäudes. Denn einerseits besteht noch ein Mietverhältnis für das Jahr 2020, andererseits soll das Gebäude weiter genutzt werden. „Es ist uns wichtig, dass die alte Schule einer Anschlussnutzung zugeführt wird. Es passt perfekt in das Ensemble der noch in Sanierung befindlichen Blumenhöfe, das muss einfach genutzt werden. Janze sei zuversichtlich, dass die Eigentümer bereit sind, den bestehenden Mietvertrag vorzeitig zu kündigen. Gleichzeitig seien die ersten Gespräche zu einer Nachnutzung vielversprechend, auch wenn hier noch keine Ergebnisse vermeldet werden können.

 

Foto: Die Flüchtlingsunterkunft in Mariental wurde geschlossen. (Bild: Dieter Trapp für die Samtgemeinde Grasleben)

 
 
 
 
 

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