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Helmstedts Verkaufsplattform „is(s) regional“ geht an den Start

Samtgemeinde Grasleben, den 22. 04. 2020

Städte und Gemeinden sowie Betreiber laden Einzelhändler und Verkäufer ein, an dem Projekt teilzunehmen

 

In Zeiten von Corona erfreuen sich Online-Angebote einer steigenden Beliebtheit, aber nur die wenigsten Einzelhändler verfügen über einen eigenen Vertriebskanal im Internet.

 

Mit dem Projekt „is(s) regional“ bieten Sebastian Petersen und Désirée Leistner in Zusammenarbeit mit den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden einen Online-Marktplatz an, auf dem lokale und regionale Händler ihre Waren und Produkte präsentieren und verkaufen können.

 

„Mit dieser Plattform greifen wir die Diskussionen aus dem Einzelhandels- und Stadtentwicklungskonzept der Stadt Helmstedt auf“, betont Bürgermeister Wittich Schobert. Obwohl die meisten Geschäfte in Helmstedt wieder geöffnet haben, ist der Verkauf durch die notwendigen Abstands- und Hygieneregelungen nicht im bisherigen Umfang möglich. „Daher bietet der digitale Marktplatz eine Chance für unsere Betriebe, ein weiteres Absatzstandbein zu entwickeln.“

 

Das Projekt ist zeitlich nicht auf die „Corona-Krise“ beschränkt, sondern soll darüber hinaus für den städtischen und landkreisweiten Handel neue Impulse setzen.

 

„Es ist grundsätzlich wichtig, dass sich unser lokaler Handel besser im zunehmenden Internethandel positionieren kann. Der Kunde soll die Möglichkeit haben, online 24 Stunden am Tag in Helmstedter Geschäften einzukaufen, auch wenn die Ladentür geschlossen ist.“

 

Mit „is(s) regional“ kann es gelingen, dass durch das digitale Angebot im wahrsten Sinne des Wortes „Appetit“ auf die Produkte aus dem Landkreis Helmstedt gemacht wird.“

 

Landrat Gerhard Radeck unterstützt dieses Projekt. „Positiv ist dabei auch, dass sich „is(s) regional“ nicht nur auf die Stadt Helmstedt, sondern auf den gesamten Landkreis bezieht.“

 

„Interessierte Verkäufer können sich auf www.issregional.de registrieren und einen Online-Shop eröffnen. Dabei handelt es sich bei der Plattform nicht um einen einfachen Webshop, sondern einen Online-Marktplatz. Die angebotenen Produkte werden gemeinsam präsentiert, Kunden können sich ihren Warenkorb zusammenstellen, einkaufen und online bezahlen. Die Verkäufer erhalten daraufhin ihr Geld und liefern die Waren an ihre Kunden aus oder stellen sie zur Abholung bereit“, erklärt Projektleiter Sebastian Petersen (Philigran Studio).

 

An einigen Details arbeitet das Team hinter Is(s) regional noch. So wird es in den kommenden Tagen „Erklärvideos“ auf der Seite geben, die den Verkäufern den richtigen Umgang mit der Software zeigen. „E-Commerce ist kein geschenkter Vertriebskanal, ein bisschen Arbeit muss ein Teilnehmer sich hier schon machen. Allerdings können wir bis Ende April einen kostenlosen Support anbieten und die Erstpflege eines kleinen Sortiments von 10 bis 15 Produkten übernehmen. “

 

Die Nutzung der Plattform ist während der Corona-Krise kostenlos. Ist die aktuelle Situation überstanden, stellt sich die Plattform mit einem dauerhaften Geschäftsmodell neu auf. „Dabei könnte es sich um ein provisionsbasiertes Modell oder eine dauerhafte öffentliche oder private Trägerschaft handeln“, überlegt Petersen.

 

Aktuell befindet sich der Shop im Aufbau, bei den gezeigten Produkten handelt es sich um Platzhalter für Designzwecke. Dennoch beginnen einzelne Händler bereits, ihr eigenes Sortiment einzupflegen.

 

Für Fragen zur Plattform, Sortimentsempfehlungen oder technischer Hilfestellung ist Sebastian Petersen unter der Telefonnummer 0 53 51 / 1 26 01 73 erreichbar.

 
 
 
 

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