Grasleben trotzt dem Geburtenrückgang – Janze sieht Grund in guter Betreuung
Während im Landkreis Helmstedt die Geburtenzahlen teils dramatisch sinken, kann die Samtgemeinde Grasleben eine vergleichsweise stabile Entwicklung vorweisen. Laut aktueller Auswertung liegt der Rückgang der Geburten in den vergangenen fünf Jahren bei lediglich 6,67 Prozent – der beste Wert im gesamten Landkreis. „Das ist natürlich eine Zahl, über die wir uns trotz leichtem Rückgang freuen können“, sagt Samtgemeindebürgermeister Gero Janze. „Ich bin überzeugt davon, dass unsere kontinuierlichen Investitionen in die Kindertagesstätten und die Grundschule Grasleben sowie die Erschließung neuer Baugebiete einen wichtigen Beitrag dazu leisten.“
Tatsächlich zeigt der Blick in die Statistik, dass es zwischenzeitlich sogar nach einem deutlichen Plus aussah: 2023 wurden in der Samtgemeinde 59 Kinder geboren – fast doppelt so viele wie 2020. Für Janze ist dieses Rekordjahr auch persönlich ein besonderes: Damals wurde er selbst zum ersten Mal Vater. „Das macht mich natürlich noch sensibler für die Bedürfnisse junger Familien“, sagt er. Trotz des guten Ergebnisses will sich der Samtgemeindebürgermeister nicht zurücklehnen. „Wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Unser Ziel ist es, Grasleben noch attraktiver für junge Familien zu machen. Wenn wir wieder in den positiven Bereich kommen wollen, müssen wir weiter daran arbeiten, bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen.“ Die Verwaltung will daher auch künftig in frühkindliche Bildung, Betreuung und familienfreundliche Infrastruktur investieren. „Die Samtgemeinde Grasleben und ihre Mitgliedsgemeinden sollen Ort bleiben, in dem Familien willkommen sind und Kinder gerne groß werden“, betont Janze.
Bild zur Meldung: Grasleben trotzt dem Geburtenrückgang – Janze sieht Grund in guter Betreuung, zum Beispiel im Kindergarten Wichtelhaus in Querenhorst. (Bild: Samtgemeinde Grasleben)

